Die bisher beschriebenen Matratzenkernarten inklusive deren Kombinationen ( wie z.B. Taschenfederkern mit Latex oder Schaumstoff mit Latex ) sind die am häufigsten verwendeten. Allerdings gibt es noch eine Reihe anderer Materialien, aus denen sich Matratzenkerne herstellen lassen.
So werden Matratzen mit Kokos- oder Strohkernen, mit Kapok-, Rosshaar- oder torfangereicherten Füllungen ebenso produziert, wie auch aus einer Fülle von Kombinationen aller dieser Inhaltsstoffe. Meist sind diese Matratzen aber sehr teuer, erfüllen zudem nicht im vollen Umfang die Kriterien der Schlafforschung wie z. B. eine ausgeprägte Punktelastizität und sind für verstellbare Lattenroste schlecht geeignet. Hinzu kommt, dass gerade diese Naturstoffe oft extrem chemisch vorbehandelt werden müssen.
Zu erwähnen wären noch die Wasserkernmatratzen bzw. -betten. Sie bieten ein völlig anderes Liegegefühl als herkömmliche Matratzen. Es gibt keine Druckpunkte an schweren Körperteilen und das Blut kann gut zirkulieren. Die körperunterstützenden Eigenschaften sind gut. Produziert werden Wasserbetten in unterschiedlichsten Beruhigungsvarianten. Man muss mit vielen Nachschwingungen vor allem bei preiswerten, nichtberuhigten Betten rechnen. Bei hochwertigen Betten gibt es beruhigende Einlagen in den Wassermatratzen, die die Schwingungen bis 95 Prozent absorbieren. Die Firma breckle produzierte seit neuestem ebenfalls Wasserbetten, welche in einem gesonderten Schulungsmaterial näher beschrieben sind.
