Etwa 8 Millionen Frauen in Deutschland haben zwei Jobs: Sie sind Mutter und Berufstätige.

Und das ist für sie doppelt anstrengend. Denn sie wollen weder zu Hause noch am Arbeitsplatz versagen, wollen eine gute Mutter und eine gute Arbeitskraft sein. Um das zu schaffen gibt es ein paar wichtige Regeln, die helfen, den Job zu meistern und auch noch genug Zeit und Muße für die Familie und für sich selbst zu haben. Planung ist die halbe Miete. Am wichtigsten für berufstätige Mütter ist, zu wissen, dass das Kind während der Arbeitszeit gut aufgehoben ist. Wenn der Vater, die Großeltern oder befreundete Mütter nicht als Babysitter zur Verfügung stehen können, lohnt es sich bei kleineren Kindern eine Tagesmutter einzusetzen oder über ein Au-Pair-Mädchen nachzudenken. Für Größere muss ein Platz in der Kindertagesstätte oder im Kindergarten organisiert werden. Wasjedoch zu beachten ist: Kinder werden häufig krank. Laut Gesetz haben berufstätige Eltern zwar das Recht dann freizunehmen, um sich um den Nachwuchs zu kümmern, Eltern sollten diesen Anspruch aber nicht überstrapazieren. Das kommt weder beim Chef noch bei den Kollegen gut an. Also sollte es jemand geben, der sich im Notfall um den kleinen Patienten kümmern kann. Apropos Kollegen: Die sind meist gar nicht erpicht darauf, ständig Geschichten über erste Zähne, Bäuerchen und Babybreie zu hören. Das nervt auf die Dauer und vermittelt den Eindruck, dass die Kollegin nur noch vor allem Mami ist. Die Folge: ihr wird kein großes Engagement für den Job mehr zugetraut. Beruf und Privatleben sollte also klar getrennt werden. Im Job zählt allein die Arbeitskraft, egal, was zu Hause passiert.

 

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