Sobald das langersehnte Baby auf der Welt ist, hat man nur noch Augen für den kleinen Wurm. Alles dreht sich um das neue Familienmitglied, die Eltern nehmen ihre Umwelt und manchmal auch den eigenen Partner nicht mehr so richtig wahr. Doch nach einiger Zeit normalisiert sich die Situation auch wieder, und dann kann es schon mal vorkommen, dass den frischgebackenen Muttis und Vatis zuhause die Decke auf den Kopf fällt.

Abends mal wieder ins Kino gehen, Freunde besuchen, Partys feiern – das wäre schon was. Doch wohin mit dem Kind? In wessen Obhut kann es beruhigt gelassen werden? Glücklich ist da der, der einen Babysitter in der eigenen Familie findet. Meistens erklären sich ja Oma und Opa, Onkel und Tante oder ältere Cousins und Cousinen gerne bereit, auf den Nachwuchs aufzupassen. Lässt sich das nicht arrangieren, gibt es auch noch „professionelle“ Babysitter. Das sind meist Schüler oder Studenten, die in speziellen Kursen gelernt haben, wie ein Baby gefüttert, gewickelt, gebadet und beschäftigt wird. Sie werden oft über Einrichtungen wie Caritas, Mütterzentren, Familienbildungsstätten oder beim Kinderarzt vermittelt.

Doch nicht nur am Abend wünschen sich die Eltern manchmal eine „Babypause“. Gerade Mütter sind froh, wenn sie ihr Kleinkind auch während des Tages mal für einige Stunden guten Gewissens anderen überlassen können. Sei es, um nur einmal in aller Ruhe die Hausarbeit zu erledigen, sich ein bisschen Entspannung zu gönnen oder aber um zumindest halbtags wieder zu arbeiten. Natürlich gibt es viele Möglichkeiten, den Nachwuchs irgendwo unterzubringen, es gibt Kindertagesstätten, Tagesmütter oder Kinderkrippen, aber am allerwichtigsten ist es, dass das Kind sich dort wohlfühlt und gut betreut wird, denn nur so haben beide, Mutter und Kind, etwas davon.

Eine gute Idee ist auch die gegenseitige Kinderbetreuung mit befreundeten Müttern etwa gleichaltriger Kinder. Das funktioniert so, dass an vorher verabredeten Tagen in der Woche jeweils die eine Mutter auf die Kinder der anderen aufpasst und für sie kocht. So können die Kinder gut mit Gleichaltrigen in Kontakt kommen und die Mütter wissen, dass die Kleinen gut aufgehoben sind.

Adressen von Kindertagesstätten und Kinderkrippen gibt es auch im Internet:

www.kitanetzwerk.de

www.soznet.de

www.caritas.de

 

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